Neue Studie enthüllt überraschende Ausbreitung von Meeressaurier in der Trias

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Meeressaurier
Foto: VRKit360 // Adobe Stock (generiert mit KI)
Neue Studie enthüllt Ausbreitung von Meeressaurier in der Trias mit der Entdeckung des ältesten südlichen Hemisphäre Nothosauriers in Neuseeland.

Paläontologen haben in der südlichen Hemisphäre die ältesten fossilen Überreste eines Meeressauriers entdeckt. Dieser Nothosaurier mit langem Hals schwamm bereits vor 246 Millionen Jahren in den Gewässern des südlichen Polarkreises. In dieser Zeit war die Region noch wärmer und möglicherweise von den Meeressauriern auf ihren globalen Wanderungen durchquert worden. Die Entdeckung dieses Fossils liefert auch wichtige Erkenntnisse über die frühe Evolution der Nothosaurier, wie das Forschungsteam berichtet.

Überraschende Entdeckung eines Meeressaurier in Neuseeland

Die Sauropterygier, eine Gruppe von mesozoischen Meeressaurier, waren über 180 Millionen Jahre lang auf der ganzen Welt verbreitet. Bisher war wenig über ihre Entwicklung auf der südlichen Hemisphäre bekannt. Doch eine neue Studie hat nun aufregende Ergebnisse zutage gebracht.

Forscher haben den geologisch ältesten Meeressaurier der südlichen Hemisphäre in Neuseeland entdeckt – einen Nothosaurier aus der Mitteltrias. Diese Entdeckung legt nahe, dass die Sauropterygier nicht nur im nördlichen Teil der Welt entstanden sind, sondern sich auch in den südlichen Breiten von Gondwana ausgebreitet haben.

Rasche Globalisierung nach Massenaussterben

Die Studie legt nahe, dass die Sauropterygier nach einem großen Aussterbeereignis am Ende des Perm schnell diversifizierten und sich global verbreiteten. Dies steht im Gegensatz zu früheren Annahmen, die diese Meeressaurier nur im nördlichen Tethys-Ozean ansiedelten.

Die Ergebnisse dieser Studie werfen ein neues Licht auf die Entwicklungsgeschichte der Sauropterygier und geben Einblicke in ihre Anpassungsfähigkeit und globale Verbreitung. Diese Entdeckung zeigt, dass die Meeresreptilien im frühen Mesozoikum eine rasche und erfolgreiche Evolution durchliefen, die mit einer schnellen Globalisierung einherging.

Insgesamt liefert die Studie faszinierende Informationen über die Wanderungsmuster und die weltweite Verbreitung der Sauropterygier und trägt zu einem besseren Verständnis der Evolution dieser faszinierenden Meeresbewohner bei.

Sarah arbeitet als Wissenschaftsjournalistin, unter anderem für „P.M.“ und „National Geographic“. Zum Journalismus kam sie über ihr Studium Modejournalismus/Medienkommunikation in München und Berlin. Auf ihrem beruflichen Weg sammelte sie auch Erfahrungen im Bereich Film und Fernsehen sowie im Marketing. Ihre Interessen liegen vor allem im Tierschutz, Feminismus und in der Kunst – und natürlich im Entdecken von spannenden Geschichten.