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Wie jagt man einen Hagelsturm?

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Sturmjagd mit einer Sonde vor einem Hagelsturm in Texas. Foto: Michael Kunz
Deutsche Hagel-Forscher sind weltweit führend

Hagelstürme sind faszinierende Naturphänomene, doch sie gehören auch zu den zerstörerischsten Unwettern. Aber wie entsteht eigentlich ein Hagelkorn? Und wie können wir uns besser auf diese extremen Wetterereignisse vorbereiten? Diese Fragen beantwortet ein spannendes Interview mit Professor Kunz vom Karlsruher Institut für Technologie. Gemeinsam mit seinem Team ist er auf der Jagd nach den Geheimnissen des Hagels und geht dabei an die Grenzen der Wissenschaft.

Die Forscher nutzen modernste Technologie, um Hagelstürme zu messen. Sie fahren Gewittern hinterher, verfolgen die Zugbahnen der Hagelkörner und setzen dabei auf innovative Methoden: Wetterballons mit Sonden, die bis zu zehn Kilometer in die Luft aufsteigen und wertvolle Daten über die Struktur und das Wachstum der Hagelkörner liefern. Ein Abenteuer der besonderen Art, bei dem sich das Team nicht nur den Naturgewalten stellt, sondern auch der Unberechenbarkeit des Straßenverkehrs. Denn in Deutschland sind die Straßen schnell überlastet, und ein Hagelsturm kann schneller vorüberziehen, als man glaubt.

Professor Kunz und sein Team sind dabei nicht nur Pioniere in Europa, sondern auch weltweit führend auf diesem Gebiet. Ihre Forschung könnte die Art und Weise, wie wir künftig vor schweren Gewittern mit Hagel gewarnt werden, revolutionieren. Doch die Jagd ist alles andere als einfach – oft endet sie in einem Regensturm, ohne dass wertvolle Messdaten gewonnen werden. Und dennoch ist jeder erfolgreiche Fang von unschätzbarem Wert.

Das ganze spannende Interview steht in P.M. (Ausgabe 08/25)

P.M. Wissen