Revolution Handy

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Foto (C): Pexels
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P.M. berichtet seit mehr als 40 Jahren über kommende Entwicklungen. Was ist aus ihnen geworden?
Spiral, Rug, Coil

Diesmal werfen wir einen Blick zurück auf einen Bericht aus 2005

Erst zwei Jahre später, im Jahr 2007, würde Steve Jobs das iPhone präsentieren, würden Smartphones ihren Siegeszug ­antreten. Doch schon 2005 beleuchtete P.M. die »rasante Entwicklung des Handys vom mobilen Telefon zu einem elektronischen Allzweckgerät«. Viele Prognosen sind (teils in anderer Form) eingetreten: das Handy als Landkarte mit GPS, Digitalkamera, MP3-Spieler, TV-Gerät, als Lesegerät für die »heruntergeladene Morgenzeitung«… Die SMS hingegen – laut P.M. damals ein »Markt mit rasantem Wachstum« – wurde von Messengerdiensten abgelöst. Groß seien auch die gesellschaftlichen Folgen, stand seinerzeit in unserem Magazin. Die Peinlichkeit, im betrunkenen Zustand Telefonate zu führen, hat im Artikel einen eigenen Namen: »drunk dialing«.

Ohne Handy oder Smartphone verlässt heute kaum noch jemand das Haus

Allerdings hat sich das angekündigte Angebot des Mobilfunkunternehmens Virgin Mobile nicht durchgesetzt, »gefährliche« Nummern, etwa des Chefs oder des Ex-Partners, im Vollrausch zu blockieren. Auch der Hype um Flashmobs hat sich gelegt, doch ihr revolutionäres Potenzial zeigte sich tatsächlich, beim Arabischen Frühling. Als Volltreffer erwies sich auch die Voraussage, dass es uns zunehmend schwerfallen würde, das Handy aus der Hand zu legen. Eine Prognose allerdings harrt noch ihrer Auflösung: Da wir das Handy mit unseren Daumen bedienen – wird sich deren Form evolutionär anpassen?

Standards zum Telefonieren und der Übertragung von Daten erneuern sich ständig. Doch was bringt zum Beispiel der neue Mobilfunkstandard 5G? Einen Faktencheck dazu finden Sie in P.M. Ausgabe 10/2019.

Hier sehen Sie das Cover und die Aufmacherseite zu dem Artikel „Privat ins All“ aus dem Jahr 2005:

Sarah arbeitet als Wissenschaftsjournalistin, unter anderem für „P.M.“ und „National Geographic“. Zum Journalismus kam sie über ihr Studium Modejournalismus/Medienkommunikation in München und Berlin. Auf ihrem beruflichen Weg sammelte sie auch Erfahrungen im Bereich Film und Fernsehen sowie im Marketing. Ihre Interessen liegen vor allem im Tierschutz, Feminismus und in der Kunst – und natürlich im Entdecken von spannenden Geschichten.