Können Atemaussetzer im Schlaf tödlich sein?

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Foto (C): Claudio_Scott/Pixabay
Mythen über Natur, Psychologie, Gesundheit gibt es viele.
In unserer Rubrik checken wir den Wahrheitsgehalt dahinter!

Mythos: Atemaussetzer im Schlaf können tödlich sein

Falsch: Schnarchen kann sich zu einer Schlafapnoe auswachsen. Vermutlich bis zu zehn Prozent aller Erwachsenen leiden unter solchen Atemaussetzern. Dabei erschlaffen die Muskeln im Rachen und der Zunge der Schlafenden und versperren die Atemwege. Bis zu drei Minuten kann im Schlaf unbemerkt die Luft wegbleiben. Doch bevor man erstickt, startet der Körper ein Notprogramm: Schnell aufwachen! Das Herz rast, das Gehirn schaltet kurz in den Wachmodus, bis man nach Luft japst. Schädlich sind die Aussetzer dennoch: Menschen mit Schlafapnoe sind schlechter erholt und bekommen eher Herzinfarkte oder Schlaganfälle.

Sarah arbeitet als Wissenschaftsjournalistin, unter anderem für „P.M.“ und „National Geographic“. Zum Journalismus kam sie über ihr Studium Modejournalismus/Medienkommunikation in München und Berlin. Auf ihrem beruflichen Weg sammelte sie auch Erfahrungen im Bereich Film und Fernsehen sowie im Marketing. Ihre Interessen liegen vor allem im Tierschutz, Feminismus und in der Kunst – und natürlich im Entdecken von spannenden Geschichten.